Ringelblumen-Karotten-Salbe

Die Ringelblumen-Karotten-Salbe ist eine wahre Allround-Salbe für die Haut. Sie kann als Heilsalbe bei Ausschlägen, Schürfwunden, Ekzemen, schlecht heilenden Wunden, Windeldermatitis oder zur Nabenpflege eingesetzt oder als tägliche Pflegesalbe für den ganzen Körper verwendet werden.

   

Für diese Basis-Salbe benötigt man nur wenige Zutaten. Basis einer guten Heilsalbe ist der Ölauszug. Die Ur-Wasserbad-Methode bietet die Möglichkeit intensive und hochwertige Ölauszüge herzustellen. Hierbei handelt es sich um eine alte Methode, die bereits in der Antike Anwendung fand, heute aber in Vergessenheit geraten ist. Wie man einen Ölauszug mit dieser Methode herstellt, findet ihr bei meinen Rezepten (Ringelblumen-Karotten-Ölauszug)! Dieser Ölauszug kann alternativ auch mit tierischen Fetten wie Schweineschmalz oder Rindertalg hergestellt werden.

      

Ich verzichte in meinen Rezepten bewusst auf die Verwendung von teuren pflanzlichen Ölen und Fetten aus dem Ausland. Viel lieber verwende ich heimische Basisöle wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Distelöl etc. in biologischer Qualität. Sie besitzen ebenso pflegende Eigenschaften wie andere Öle. Auch die Verwendung von tierischen Fetten macht Sinn, da diese eine höhere Bioverfügbarkeit besitzen, somit besser von unserer Haut aufgenommen werden und stärkere Heilkräfte besitzen als pflanzliche Öle/Fette. Dafür sollte unbedingt hochwertiges Fett von Tieren aus guter, biologischer Haltung verwendet werden.

      

 

Zutaten für die Salbe:

  • 50 g Ringelblumen-Karotten-Ölauszug
  • 5 g Bienenwachs

Herstellung:

  1. Das Bienenwachs in einen Topf geben und zum Schmelzen bringen, Herdplatte ausschalten
  2. Nun das Öl langsam zum Bienenwachs geben und so lange rühren bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind (ansonsten einfach nochmal erhitzen)
  3. Noch im heißen und flüssigen Zustand in desinfizierte Gläschen abfüllen
  4. Etwas auskühlen lassen und verschließen

Haltbarkeit: Die Salbe ist 6 – 12 Monate haltbar. Dazu die Salbe kühl und dunkel lagern (nicht in den Kühlschrank geben!).

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

©Tina Rosenkranz