Löwenzahn-Sole

Hier findest du das Rezept zur Löwenzahn-Sole. Due möchtest mehr zum Thema "Solen" erfahren? Dann schau doch auf meinem Blog nach. Hier gehts zum Beitrag: Löwenzahn-Sole

 

 

Der Löwenzahn -  Taraxacum officinale

 

Der Löwenzahn strotzt vor Vitalität und Lebenskraft. Im Vorfrühling sprießt der Löwenzahn zunächst mit seinen Blattrosetten und später mit seinen wunderschönen gelben Blütenköpfen aus dem Boden. Löwenzahn zählt heute zu den wichtigen Bitterstoff-Kräutern. Aber nicht nur das: aufgrund seines hohen Anteils an Carotinoide und Flavonoide, die sich insbesondere in den Blüten befinden, gilt Löwenzahn auch als Heilmittel für die Haut. Die Löwenzahnsole kann somit zur Immunsystemstärkung eingesetzt aber auch als Mittel bei Hautirritationen verwendet werden!

 

Inhaltsstoffe des Löwenzahns: Bitterstoffe, Carotinoide, Inulin, Saponine, Flavonoide, Eiweiß, Zucker, Vitamine, Kieselsäure, Spurenelemente (v.a. Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen).

 

Eine Sole kann sowohl aus den Blüten als auch aus den Blättern des Löwenzahns hergestellt werden. Je nach dem, welche Pflanzenteile man verwendet, besitzt die Sole eine andere Wirkung. Blüten enthalten vor allem Carotinoide und Falvonoide, die eine hautberuhigende Wirkung besitzen. Natürlcibewirken diese Pflanzeninhaltsstoffe aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung auch eine Immunsystemstärkung. Werden Löwenzahnblätter zu Sole verarbeitet, dann etnhält die Zubereiutng auch Bittertsoffe, die sich positiv auf unsere Verdauung und in weiterer Folge auch auf unser Immunstystem auswirken. Somit kann ich eine Kombination aus Löwenzahnblüten und -blättern sehr empfehlen.

 

 

Rezept

Zutaten pro 100 ml Gläschen:

  • 60 ml Quellwasser (3 Teile)
  • 20 ml unraffiniertes Natursalz (1 Teil)
  • eine Handvoll Löwenzahnblüten

Herstellung:

  1. Salz ins Gläschen geben.
  2. Löwenzahnblüten auszupfen, Blätter hacken und im Mörser zu Brei verarbeiten.
  3. Pflanzenteile zum Salz ins Gläschen geben und mit Wasser auffüllen (am besten eignet sich Quellwasser).
  4. Glas verschließen und gut durchschütteln.
  5. Für 2 Wochen dunkel ausziehen lassen und täglich schütteln um Gärungsprozesse zu vermeiden.
  6. Sollte kein Salz mehr am Boden sichtbar sein, noch etwas Salz nachgeben. Übersättigte Lösungen sind an dem nicht aufgelösten Salz am Boden erkennbar. Es sollte während der Auszugszeit immer Salz am Boden sichtbar sein.
  7. Die Sole abseihen und in eine Tinkturenflasche füllen.

 

Wirkung:

Immunsystemstärkend, wundheilend, entgiftend, hautberuhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, mineralisierend, basenfördernd

 

Anwendung:

Innerlich: Zur Immunsystemstärkung 10 Tropfen der Sole mit 500 ml Wasser oder Tee aufgießen und über den Tag verteilt genießen. Wichtig dabei ist, dass das Wasser/Tee nicht salzig schmeckt (ansonsten stärker verdünnen)!

 

Äußerlich: Bei Hautirritationen und Ausschlägen die Tinktur 1:3 mit Wasser verdünnen, auf die betroffenen Stellen auftragen und einziehen lassen. Bei Bedarf wiederholen. Auch Vollbäder mit Salz helfen bei Hautirritationen. Dazu 100 – 500 g Salz zum Badewasser geben!

 

Kulinarik: Die Sole kann auch zum Würzen von Speisen eingesetzt werden.

 

Sport: Sole-Tinkturen führen dem Organismus Mineralstoffe zu und regulieren Wasserverluste nach dem Schwitzen. Dazu 10 Tropfen der Sole-Tinktur mit 500 ml Wasser verdünnen und während/nach dem Sport trinken.

 

Kinder: zur Immunstärkung 3 Tropfen mit 100 ml Wasser und 1 EL Oxymel vermischen.

 

 

HINWEIS: Sole nie pur sondern immer verdünnt einnehmen!

 

Haltbarkeit: 1 Jahr bei Zimmertemperatur

 

TIPP zum Thema Hautpeeling mit Salz:

Salz besitzt eine kristalline und schroffe Struktur, die direkt auf die Haut aufgetragen zu Hautverletzungen führen kann. Salz sollte deshalb nicht in Form eines Hautpeelings verwendet werden! Leider gibt es sehr viele Rezepturen und Berichte über Salzpeelings – diese führen allerdings zur Schädigung der Haut. Eine sanftere Alternative bieten hier Peelings mit gemahlenem Mohn, Kaffeesatz oder Ähnlichem.